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Im Jahre 1934 wurde in Köln-Flittard
die Karnevalsgesellschaft "Fidele Funke Rut-Wieß"
von Heinrich Pilgram und Walter Zimmermann gegründet.
Mit der Gründung der Gesellschaft wurde auch ein Tanzcorps
ins Leben gerufen. Dieses Tanzcorps setzte sich hauptsächlich
aus Mitgliedern des Männergesangsvereins "Cäcilia"
Köln-Flittard zusammen. Heinrich Pilgram schrieb die Texte
und Melodien zu den Funkentänzen. Auch die Tanzschritte und
Figuren zeichnete er auf. Unter der Anleitung von Anna Pilgram wurden
von einigen Frauen Uniformen genäht. Die ersten Helme waren
aus Pappe hergestellt, die Gewehre und das Koppelzeug selbst angefertigt.
Viele Proben, von Heinrich Pilgram auf dem Klavier begleitet, waren
nötig, bis die Tänze fehlerfrei standen.
Dann kam der erste Auftritt Karneval 1935. In roten Röcken,
weißen Hosen und schwarzen Gamaschen, auf dem Kopf den hohen
Helm, das Koppelzeug umgeschnallt und in der Hand das mit Blumen
geschmückte Holzgewehr, so tanzten die Fidele Funke Rut-Wieß
unter dem begeisterten Jubel der Narren. Sie waren die ersten "singenden"
Funken von Köln.
Fortan teilten sich Heinrich Pilgram und Walter Zimmermann die
Arbeit. Während Heinrich Pilgram den geschäftlichen Teil
übernahm, war Walter Zimmermann für den technischen Teil
verantwortlich. Er tanzte sogar als Mariechen mit, denn damals wurden
die Mariechen noch von Männern dargestellt.
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